Dr. Rudolf Novak

 

Arzt für Allgemeinmedizin

 

ÖÄK-Diplome für

Sportmedizin

Ernährungsmedizin

Psychosoziale Medizin

Notarzt

 

ÖÄK-Zertfikat für Angiologische Basisdiagnostik

 

ÖÄK-Fortbildungsdiplom

 

ÖGZH-Zertifikat für

Medizinische Hypnose

 

zertifizierter

wingwave®-Coach

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Was ist das Reizdarmsyndrom?

Das Reizdarmsyndrom gehört wie z.B. der Reizmagen, zu den Funktionellen Gastrointestinalen Störungen (FGIS). Weltweit sind 20% der Bevölkerung von FGIS betroffen.

 

Die Diagnose wird u.a. gestellt wenn die Beschwerden in den letzten 12 Monaten über mindestens 12 Wochen (nicht unbedingt durchgehend) bestanden haben.

Eine organische Ursache muss dabei ausgeschlossen sein.

 

Symptome:

  • immerwiederkehrender oder andauernder Bauchschmerz
  • ..der oft nach Nahrungsaufnahme auftritt bzw. sich dann verstärkt..
  • ..sich mit Stuhlentleerung vermindert oder löst
  • häufig besteht Durchfall, Verstopfung oder beides im Wechsel
  • zusätzlich bestehen oft auch Blähungen, Völlegefühl, auch Schleimabgänge, sowie das Gefühl der unvollständigen Entleerung !

Der Hauptgrund der Symptomatik besteht in einer Empfindungsstörung der Darmvorgänge, eine Überempfinflichkeit ,die Viszerale Hypersensitivität  bezeichnet wird. Eine normale Dehnung der Magen - oder Darmwand durch Nahrung oder Gase führt zu Schmerzempfindung. Zu Völlegefühl, Spannungsgefühl, Krämpfen,Durchfall,...

 

Diese Überempfindlichkeit wird auch durch übermäßigen Stress, Nahrungsmittelintoleranzen oder infektiöse Magen-Darm Erkrankungen ausgelöst bzw. verstärkt. Zusätzlich wirken auch psychosoziale Faktoren den Krankheitsverlauf.

 

Viele Betroffene entwickeln auf ihrem Leidensweg auch zusätzlich psychische Störungen wie Ängste und Depressionen.

(Quelle: "Kurzinformation für Betroffenen"-Univ. Prof. Dr. Gabriele Moser)

 

Heute weiss man, dass sich Darm und Gehirn wechselseitig beeinflussen. Der Darm(das "Bauchhirn") beinhaltet bis zu 600 Millionen Nervenzellen, 70% der Abwehrzellen des Immunsystems, 100 Trillionen Bakterien, das entspricht 100x mehr Genen als im menschlichen Genom.

 

Ganz wichtig übrigens: RDS Patienten haben KEIN erhöhtes Risiko an Darmkrebs zu erkranken !

 

Auch 40% der Patienten , die an einer Chronisch entzündlichen Darmerkrankung (M.Crohn, Colitis ulcerosa) leiden, entwickeln ein RDS. Auch hier ist die "Bauchhypnose" ergänzend zur medikamentösen Therapie sehr hilfreich! 

 

 

 

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